Was der Score misst — und was nicht
Unser Score misst die technische Sichtbarkeit öffentlicher Signale einer Gemeinde-Website: Ob Maschinen die Website lesen dürfen, ob sie Struktur und Inhalte verstehen, ob sie eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger finden.
Er misst nicht:
- die Qualität der Gemeindeverwaltung
- die Kompetenz der Mitarbeitenden
- die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger
Eine Gemeinde mit einem guten Score kann eine schlechte Verwaltung haben — und umgekehrt. Der Score ist ein technisches Signal, kein Gütesiegel.
Passive Erhebung
Unsere Messung ist passiv. Wir lesen nur öffentlich zugängliche Dateien und Seiten. Wir senden keine Anfragen an die Gemeinde, wir testen keine Systeme, wir simulieren keine Angriffe. Das heisst auch: Was wir nicht sehen, können wir nicht beurteilen. Ein Chatbot, der erst nach einem Klick erscheint, ist für unsere statische Erkennung unsichtbar.
Fehlende Signale sind keine Mängel
Wenn eine Gemeinde kein llms.txt hat, heisst das nicht, dass die Website schlecht ist. Es heisst nur: KI-Assistenten finden dort weniger Anhaltspunkte. Die Signale, die wir messen, sind neu — und viele Verwaltungen haben andere Prioritäten. Das ist legitim.
Keine Bewertung von Personen
Wir bewerten keine Personen. Weder die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte noch die Mitarbeitenden der Verwaltung werden von uns beurteilt. Der Score beschreibt einen technischen Zustand, nicht die Arbeit von Menschen.
Was als Nächstes kommt
Die Messung der KI-Antworten ist Phase 2: Was antworten gängige KI-Assistenten heute, wenn man sie nach einer Gemeinde fragt? Auch das werden wir publizieren — mit denselben Regeln: transparent, nachvollziehbar, ohne Bewertung von Personen.
Prüfen Sie mit dem KI-Readiness-Check, wo Ihre Gemeinde steht.
